Bilder

Die Motivation, ein Bild zu malen, entsteht aus spontaner Lust und Freude ebenso wie aus der Gewissheit heraus, dass es nichts Besseres gibt, als an der Staffelei zu stehen. Das heißt allerdings nicht, dass auch zwangsläufig ein gutes Bild entsteht -- das Wollen alleine genügt nicht. Malen ist ein Prozess des Erschaffens, die Kreation von etwas vollkommen Neuem. Eine Geburt.

Diese Pionierarbeit bedeutet einen immer währenden Kampf um Formen, Farben, um die Linie, die Fläche, um den Auftrag, das Licht. Das Zusammenspiel aller Faktoren muss stimmen, sonst kann es vorkommen, dass die fertigen Arbeiten unter dem Bandschleifer landen. Die scheinbare Vernichtung bedeutet keineswegs das Ende, sondern lediglich eine Transformation: Auf dem so malträtierten Malgrund sind die Spuren des verschwundenen Bildes noch immer vorhanden, ein neues will kommen, es kann nur besser werden. Veränderung ist Neuanfang, ist Weitermachen, Weiterkommen.

Vorzugsweise verwende ich großformatige Untergründe auf Hartkarton mit Oel -Eitempera -Farben. Die Werkzeuge sind Pinsel, Spachtel, Finger, Lappen, Herz und Hand. Manchmal kommt ein Bleistiftstrich dazu, auch Pastellkreide hat sich schon eingeschlichen. Seit 2002 verwende ich Walzblei auf meinen Bildern; es ist so eingearbeitet, dass es sich fast nicht von der Oelfarbe unterscheidet. Kommen noch Gaze und Papier dazu, ist der Übergang vom Bild zum Wandobjekt beinahe flie
ßend.


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